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16. August 2018
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Größe ist nicht alles,mit reichhaltiger Ausstattung präsentiert sich der Jeep Patriot Overland.
So wie „Tempo“ als Synonym für Taschentücher gilt, darf der Markenname Jeep oft auch als Ersatz für Geländewagen gelten. Durch die Vorreiterrolle der amerikanischen Marke ist das durchaus verständlich und so gelten die Jeep-Modelle seit jeher auch als robust, kräftig und für den harten Geländeeinsatz gemacht. Allein die Optik erweckt dabei schon große Erwartungen. Und wer wirklich schwierige Aufgaben im Gelände bewältigen will, wird bei Jeep zufrieden gestellt. Daneben wissen die Amerikaner aber auch jene Kundenschicht zu bedienen, die aus welchen Gründen auch immer, in einem hochgestellten Fahrzeug unterwegs sein wollen ohne dabei zwingender Weise über Stock und Stein fahren zu wollen.
Wie gemacht präsentiert sich für diesen Zweck der Jeep Patriot. Neben dem eher rundlich gestalteten Modell Compass stellt er das Einstiegsmodell in die Jeep-Welt dar. Bei einer vergleichsweise kompakten Länge von 4,41 m werden beim Patriot die optischen Kernwerte der Marke in vollem Maß zur Schau gestellt: Ecken und Kanten so weit das Auge reicht, die charakteristischen Rundscheinwerfer und der Kühlergrill mit den sieben vertikalen Lamellen. Dank 204 Millimeter Bodenfreiheit und permanentem Allradantrieb könnte man sich so schon schnell dazu berufen fühlen, eine Expedition in die weite Wildnis hinter dem eigenen Garten zu starten. Aber Vorsicht: Die Optik ist nicht alles. Zum harten Hund unter den Offroader fehlt dem Patriot doch einiges – Untersetzungsgetriebe oder regelbare Sperrdifferenziale zum Beispiel. Daher ist der Patriot eher ein Angebot an jene Kunden, die gerne einmal einen Ausflug ins Grüne machen, dabei hin und wieder Wald- und Wiesenwege befahren wollen und die Vorzüge eines geräumigen Autos bei gleichzeitig kompakten Abmessungen genießen wollen.
Bei modernen SUV-Modellen wird immer wieder betont, dass sich ihr Fahrkomfort wesentlich näher an jenem einer Pkw-Limousine orientiert, als an einem Nutzfahrzeug. So ist es auch beim Patriot. Die Fahrwerksabstimmung ist auf der weicheren Seite angesiedelt, ohne gleich das Prädikat Schaukelpferd zu verdienen. Die Lenkung ist ausreichend leichtgängig und gibt ausgesprochen gut Rückmeldung von der Straße. Den Vortrieb erledigt ein 120-PS-starker Pumpe-Düse-Diesel, der aus VW-Produktion stammt, was den Passagieren auch lautstark mitgeteilt wird. Die Kupplung schließt relativ abrupt, beim Anfahren zeigt der Motor eine ganz leichte Anfahrschwäche, was einen sensiblen Umgang mit der Pedalerie verlangt. Rasch kommt dann aber das Drehmoment von maximal 310 Nm auf die Straße. Die 120 PS Leistung reichen vollkommen aus, um die gut 1600 Kilogramm Leergewicht voranzutreiben. Der Durchschnittsverbrauch liegt laut Werk bei akzeptablen 6,6 Litern. In der Stadt darf es etwas mehr sein. In unserem Intensivtest waren wir mit sieben bis acht Litern pro 100 km unterwegs.
Für die Stadt zeichnet sich der Jeep Patriot dank seiner Abmessungen auch aus. 4,41 m Länge, 1,79 m Breite und 1,66 m Höhe sind absolut nicht ausufernd. Daher muss man in engen Parkgaragen auch nicht großartig Reversieren und kommt problemlos durch das Gassengewirr. Das weit nach vorne gezogene Dach schränkt den Blick nach oben etwas ein. So darf man sich also nicht wundern, wenn ein Patriot-Fahrer vor einer Kreuzung komische Verrenkungen macht, um die rote Ampel zu erkennen. Vielleicht zieht es daher die Besitzer eines Jeep Patriot lieber aufs Land, wo er sich Ampeln erspart. Als Freizeitauto ist der Patriot wie gemacht. Im Kofferraum reicht der Platz für allfällige Sportgeräte. Wer einmal den Asphalt verlassen will, kommt dank permanentem Allradantrieb gut voran. Das System ist denkbar einfach ausgelegt. Verlieren die Vorderräder Traktion wird die Kraft automatisch an die Hinterräder weitergeleitet. Mittels eines Hebels in der Mittelkonsole kann bei geringen Geschwindigkeiten die Kraft auch fix 50:50 verteilt werden. ABS, Antriebsschlupfregelung und ESP sind in allen Patriot-Modellen serienmäßig.
Wie sieht es mit den inneren Werten aus? Abgesehen von der eingeschränkten Sicht nach oben, fühlt man sich im Innenraum des Jeep Patriot recht wohl. Die Sitzposition ist hoch und aufrecht. Das Platzangebot ist ausreichend. Auch im Fond geht es für diese Fahrzeuggröße nicht all zu beengt zu. Der Kofferraum fasst üppige 536 Liter. Durch Umklappen der Rücksitzlehnen erweitert sich der Stauraum auf 1357 Liter. Das Armaturenbrett ist in guter alter Jeep-Tradition sehr geländewagenlike. Im Zuge eines Facelifts hat man aber etwas Schwung in die Linien gebracht und ist ein wenig vom kantigen Look abgegangen. In den schönen Rundinstrumenten integriert sind digitale Anzeigen für den Bordcomputer und den Kilometerzähler. An Ablagen mangelt es natürlich auch nicht. Im von uns getesteten Sondermodell Overland nimmt man auf feinen Teilledersitzen Platz.
Einstiegspreis ab 26.990 Euro und reichhaltig ausgestattetes Sondermodell
Ein weiteres Sondermodell namens Laredo bildet den Einstieg beim Jeep Patriot. Ab 26.990 Euro erhält man bereits Front- und Window-Airbags, CD-Radio, Klimaanlage, el. Fensterheber, 17-Zoll-Alufelgen und Metalliclackierung. Für 31.390 Euro gibt es den Patriot 2,0 CRD Sport, dann unter anderem auch mit Seitenairbags, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, Tempomat und Sitzheizung. Darüber angesiedelt ist die Ausstattungslinie Limited mit Multimediasystem (CD-Radio mit 30-GB-Festplatte, Touchscreen, Subwoofer und herausschwenkbaren Lautsprechern in der Heckklappe) und Freisprecheinrichtung. Das von uns getestete Sondermodell Overland hat zudem noch Einparkhilfe, Touchscreen-Navigationssystem Lederausstattung und 18-Zoll-Alufelgen und kostet 35.990 Euro. Vor allem das Navigationssystem hat unsere Empfehlung verdient. Dank Touchscreen ist es einfach zu bedienen, die Menüführung ist leicht verständlich.

Fazit
Wer auf markante Geländewagen-Optik steht, wird mit dem Jeep Patriot seine Freude haben. Kommt hinzu, dass man gelegentlich auch einmal abseits befestigter Wege unterwegs ist, wird man mit dem permanenten Allradantrieb sein Auslangen finden. Für den harten Geländeeinsatz ist der Patriot allerdings nicht geeignet. In der Topversion ab 35.990 Euro ist der Jeep Patriot zwar kein Geschenk und wirkt vielleicht teuerer als so manche Kompakt-SUV-Konkurrenz. Dabei darf aber nicht verschwiegen werden, dass der Patriot Overland eine reichhaltige Serienausstattung mitbringt, die sich andere Hersteller über die Optionenliste teuer bezahlen lassen.
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