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16. August 2018
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Auch wenn Normalfahrern der konkrete Modellname nicht unbedingt geläufig ist – sie erkennen im Wrangler, wenn sie ihn sehen, den Prototypen des Geländewagens. Wohl noch eine Spur klarer als bei der Stuttgarter G-Klasse oder dem britischen Defender. Nicht zuletzt deshalb hat sich Jeep bei der neuen Generation davor gehütet, die Designer allzu frei laufen zu lassen. Die Eingriffe sind dezent, die Erkennungsmerkmale geblieben – allen voran die mächtigen trapezförmigen Radhauskästen sowie der bekannte Grill mit den großzügig ausgeschnittenen Kühlluftschlitzen und den großen, runden Hauptscheinwerfern.
Die Jeep-Partner hatten es zuletzt mit dem Wrangler nicht einfach. Das Modell war über lange Zeiträume hinweg nicht bestellbar. Und die Lieferzeiten produktionsortbedingt so episch, dass das zeitige Auffüllen der Lagerwagenplätze mit großer Sorgfalt und Kenntnis über die aktuellen Kundenpräferenzen geplant sein wollte. So wäre für den Wrangler wahrscheinlich deutlich mehr Volumen in Deutschland drin gewesen als die zugelassenen 1.200 Einheiten pro Jahr, auf die das nationale Kontingent offenbar begrenzt war. 2015 waren es noch fast doppelt so viele Wrangler-Verkäufe gewesen – dies ist nun auch das Volumen, das Jeep für den deutschen Markt für das erste volle Verkaufsjahr 2019 wieder anstrebt.
„2.400 Einheiten sind das Verkaufsziel im nächsten Jahr“, sagte ein Sprecher des Fabrikats am Rande der Fahrzeugpräsentation in der vergangenen Woche in den steirischen Bergwäldern im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Dafür soll der Wrangler JL, der am 7. September hierzulande startet, wieder frei bestellbar sein. Denn am Produktionsstandort Toledo wurde der Wrangler im Frühjahr 2017 vom Werk Süd ins Werk Nord verlegt, wo ein deutlich größerer Output geleistet werden kann als bislang. Das Werk Süd wird gerade für die Fertigung der Pick-up-Variante des Wrangler umgerüstet, die im kommenden Jahr ihr Debüt haben wird.
Da den Entwicklern ein gutes neues Auto gelungen ist, steht einer Erfolgsgeschichte der mittlerweile vierten Wrangler-Generation eigentlich nichts mehr im Wege, wäre da nicht die ambitionierte Einpreisung: Das Basismodell geht mit 46.500 Euro deutlich oberhalb des bisherigen Grundpreises für einen 2-Türer-Diesel in der „Sport“-Linie los.
Damit konfrontiert wiesen FCA-Vertreter auf den Mehr-Content und die Antriebsneuerungen hin, die der Konzern dem neuen Wrangler mit auf den Weg gibt. Und zumindest die beiden neuen Vierzylindermotoren werden offenbar auch nicht konzernweit eingesetzt, sondern wurden speziell für Jeep weiterentwickelt. Neu am Antrieb sind zudem die automatische Allradzuschaltung sowie die ZF-Achtgang-Automatik. Die Highlights der Aufwertung der Serienausstattung der beiden gehobenen Modelllinien sind zudem ein Parkassistent, LED-Leuchten und ein deutlich leistungsfähigeres Infotainmentsystem.
Gefragte Langversion
Steht man vor dem Fahrzeug, nimmt man sofort wahr, dass der Auftritt des Gelände-Klassikers modernisiert wurde, auch wenn die altbekannten Merkmale und Proportionen wie schon erwähnt erhalten geblieben sind. Ein aerodynamischerer Schnitt mehrerer Karosserieteile sowie die LED-Technik – vor allem die in die Radkästen integrierten Tagfahr- bzw. Blinkerleuchten – fallen unmittelbar auf. Von der Seite ist es die etwas tiefer verlaufende Gürtellinie, die den Hauptunterschied zum Vorgänger ausmacht.
Beibehalten hat Jeep die Auswahlmöglichkeit zwischen zwei Pkw-Karosserievarianten – der Viertürer (FCA-Prognose: 60 Prozent Anteil am Modellvolumen) hat 55 Zentimeter mehr Radstand und Gesamtlänge als der Zweitürer (40 %).
Auch die drei Ausstattungslinien behält der Hersteller bei, neben der Basis-Linie „Sport“ (FCA-Prognose: 10-15 %) sprechen die beiden gehobenen Linien „Sahara“ (55-60 %) und „Rubicon“ (30 %) Kunden an, die den Fokus auf Premium-Ausstattung beziehungsweise Geländeperformance legen. Die „Rubicon“-Wrangler kommen mit noch drehmomentstärkerem Untersetzungsverhältnis von 4:1 (ansonsten 2,7:1), manuell zuschaltbaren Achssperren und elektronisch entkoppelbarem Vorderachs-Stabilisator.
Bei den Dach-Optionen kann nun zusätzlich ein ins Hardtop integriertes großes Stofffaltdach geordert werden, das elektrisch bis fast ans Ende des Daches auffährt. Zudem lassen sich Hardtop, Softtop und die Kombination aus beidem jetzt deutlich einfacher bedienen – was auch für die umklappbare Windschutzscheibe gilt.
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