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22. Mai 2018
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Fiat Chrysler hat im vergangenen Jahr dank teurer SUVs einen deutlichen Gewinnschub verzeichnet. Unter dem Strich kletterte der Nettogewinn auch dank geringerer Zinszahlungen auf 3,5 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das war fast doppelt soviel wie im Jahr zuvor. Rund 40.000 Arbeitnehmer in den USA sollen nun im Schnitt mit rund 5.500 Dollar am Gewinn beteiligt werden.
Der Konzern mit Sitz in Turin und in Auburn Hills (US-Bundesstaat Michigan) hielt den Umsatz bei 111 Milliarden Euro nahezu stabil. Ohne den negativen Einfluss des stärkeren Euro wäre der Erlös um ein Prozent gestiegen, rechnete das Unternehmen vor.
Vor Zinsen und Steuern sowie vor Sonderposten erhöhte sich das operative Ergebnis um rund ein Sechstel auf 7,05 Milliarden Euro. Hier hatten Analysten allerdings mit mehr gerechnet. Dennoch zog die Aktie in Mailand sowie im vorbörslichen Handel an der Wall Street jeweils um rund 2 Prozent an.
In diesem Jahr strebt Chef Sergio Marchionne mindestens 8,7 Milliarden Euro operatives Ergebnis an. Der Umsatz soll trotz eines schwächer erwarteten US-Marktes auf rund 125 Milliarden Euro steigen. Marchionne sieht gute Chancen für ein Absatzplus auf dem mit Abstand wichtigsten Einzelmarkt.
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